Neues CyberKnife an Uniklinik Köln kurz vor dem Start

Will Land NRW neue Tarifabschlüsse im Forschungsbereich nicht vollständig ausgleichen?

Vor dem CyberKnife (v.r.n.l): Astrid Brendemuehl, Dr. Martin Schoser MdL, Prof. Rolf-Peter Müller, Arif Ünal MdL, Prof. Edgar Schömig
Vor dem CyberKnife (v.r.n.l): Astrid Brendemuehl, Dr. Martin Schoser MdL, Prof. Rolf-Peter Müller, Arif Ünal MdL, Prof. Edgar Schömig

Bei einem Informationsaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Uniklinik Köln, Professor Schömig, fand sich auch Gelegenheit, das neue CyberKnife zu begutachten, das Mitte November an den Start gehen soll. Der Leiter der Strahlentherapie, Professor Müller, erläuterte die neuen Möglichkeiten, radiochirurgische Behandlungen mit hoher Genauigkeit und ohne eine invasive Fixierung durchführen zu können. So könnten Läsionen in besonders empfindlichen Körperbereichen wie dem Gehirn oder im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks zukünftig schonender und wirksamer behandelt werden.

Weitere Themen waren Personalengpässe in Köln bei den spezialisierten Pflegekräften etwa in der Anästhesie und im OP-Bereich, Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Patientenzufriedenheit und der Fortgang bei der Frauen- und Familienförderung an der Kölner Uniklinik.
Schömig stellte darüber hinaus die Bedeutung der Organentnahmen im Bereich der Transplantationen dar, die oftmals sehr personalintensiv seien, nicht zuletzt auch aufgrund der Gespräche mit den Angehörigen. Er warb zudem um Unterstützung für die Unikliniken im Zusammenhang mit den neuen Tarifabschlüssen. Diese würden im Forschungsbereich nach den jetzigen Informationen vom Land NRW nicht vollständig ausgeglichen und damit zu einer Einschränkung der Forschungstätigkeit führen; dem wird der Lindenthaler CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Wissenschaftsausschuss, Dr. Martin Schoser, jetzt in Düsseldorf nachgehen.

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