Leserbriefe und Anfragen

Leserbrief vom 08. Mai 2012


Vielen Dank für die Zusendung Ihrer Fragen.
Gerne sende ich Ihnen nachfolgend meine Antworten, mit freundlichen Grüßen! Martin Schoser

 

1.     Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!
Ja, das Ziel einen barrierefreien Bahnhof zu bekommen muss schnell umgesetzt werden.

2.     Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe? Wir haben mit KölnTourismus bereits ein sehr gutes Informationszentrum in der Innenstadt. Hier kann an sich umfassend auch über die Radwege der Stadt informieren, ich sehe derzeit keinen Bedarf, am Südbahnhof eines zu eröffnen.

3.     Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?
Ja, ich nutze es beruflich, für die Fahrten in die Innenstadt etwa zum Hauptbahnhof, von wo aus ich dann zum Landtag nach Düsseldorf fahre  und sehr viel in meinem Wahlkreis, dem Stadtbezirk Lindenthal. Privat fahre ich, wenn möglich, immer mit dem Rad.

4.     Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?
Ja, unsere Städte werden in den nächsten Jahrzehnten intensiv umgestaltet werden müssen. Dazu brauchen wir eine breite Diskussion unter allen Fachleuten. Eine gute Anbindung von Wohngebieten und Arbeitsstätten an den ÖPNV gehört ebenso dazu wie der Ausbau des Fahrradwegenetzes und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Fußgänger.

5.     Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?
Direkt geführte, qualitativ hochwertige Radwegeverbindungen zwischen Wohn- und Gewerbegebieten bzw. zwischen den Stadtzentren würden sicher den Radverkehrsanteil steigern. Dies muss bei der Städteplanung berücksichtigt werden.

6.     Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?
Ja, wir müssen Anreize dafür schaffen, dass mehr Menschen vom Auto auf das Rad umsteigen, besonders bei denjenigen deren Entfernung zur Arbeit unter 5 km liegt.

7.     Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?
Ja, ich nutze es sehr oft für Kurzstrecken, aber zum Einkaufen nur bedingt. Da ich sechs Kinder habe, also einen Acht-Personen-Haushalt, ist es einfach notwendig, auch das Auto für Einkäufe zu verwenden. Ich denke jeder kann sich vorstellen, wie voll so ein Einkaufswagen einer Großfamilie ist, und dass ich diese Menge nicht mit dem Fahrrad transportieren kann.

8.     Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?
Ja, denn nicht nur als Hobby oder zur sportlichen Betätigung, sondern auch aus Klimaschutzgesichtspunkten ist das Fahrrad für viele Menschen eine echte Alternative zu ihrem Auto geworden. Zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer steht für mich der Bau neuer Radwegen im besonderen Fokus. Unter der CDU-geführten Landesregierung wurden allein in den Jahren 2005 bis 2008 fast 790 km Radwege für gut 185 Millionen Euro gebaut.

9.     Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?
Mehr Radverkehr finde ich wünschenswert, daher müssen wir die nötige Infrastruktur schaffen, dass der Radverkehrsanteil steigt.

10.  Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teilnehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)
Ja, soweit es mein Terminkalender erlaubt, der Radverkehr muss weiter gefördert werden.

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